Im Fachbereich Bildung und Integration der Stadt Cottbus/Chósébuz startete zum 01.08.2025 das Projekt „Gesundheitsbüro und Gesundheitsedukation für Migranten und Migrantinnen. Dieses wird aus Mitteln des AMIF gefördert (90%) und durch das Land Brandenburg kofinanziert (10%). Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) ist ein Finanzierungsinstrument der Europäischen Union (EU), das die EU-Mitgliedstaaten bei der Umsetzung ihrer Asyl-, Migrations- und Integrationspolitik unterstützt.
Das Projekt plant den Aufbau und Einsatz eines Büros für gesundheitliche, psychosoziale Beratung, Betreuung und Begleitung von Geflüchteten. Es verfolgt das spezifische Ziel 2 gemäß §10 FöRL, das die Zielgruppe entsprechend der Förderrichtlinie umfasst. Schwerpunkt ist die Förderung der Gleichbehandlung beim Zugang zu öffentlichen und privaten Dienstleistungen in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung und psychosoziale Unterstützung. Es werden drei Projektmitarbeitende eingesetzt, ergänzt durch Honorarkräfte für Sprach- und Kulturmittlung. Die Arbeit erfolgt in Gruppen- und Einzelsettings, sowohl im Komm- als auch im Geh-Format. Ziel ist es, Geflüchtete im deutschen Gesundheitssystem zu orientieren und sie bei Arztterminen zu begleiten. Dabei wird Unterstützung bei der Terminfindung und die Vermittlung von Sprach- und Kulturkompetenz geboten.
Gesucht wird die Sprachmittlung in Arabisch, Persisch und Ukrainisch/Russisch.