Fünf Verletzte nach Wohnungsbrand in Cottbus Mitte

Großeinsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes am Neujahrsmorgen: Infolge eines Wohnungsbrandes in Mitte mussten fünf Personen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr zum Jahreswechsel etwas weiniger Einsätze als im vergangenen Jahr, jedoch zu Jahresbeginn höhere Sachschäden und Personenschäden. Insbesondere ein Wohnungsbrand in Cottbus Mitte, mit insgesamt 40 betroffenen Personen, forderte die Kameraden der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes.

Im Stadtgebiet von Cottbus kam es in der Silvesternacht zu insgesamt 19 Einsätzen (15 Brandeinsätze und 4 Hilfeleistungseinsätze). Mit Ausnahme des Wohnungsbrandes in Mitte handelte es sich überwiegend um Kleineinsätze wie Containerbrände, Vegetationsbrände, Brände von Pyrotechnikresten und Auslösungen von Brandmeldeanlagen.

Gegen 0:20 Uhr kam es aus noch unbekannter Ursache, in einem Mehrfamilienhaus in Cottbus Mitte, zu einem Wohnungsbrand mit mehreren verletzten Personen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein Balkon im 2. Obergeschoss in Flammen und der Brand hatte auf die Wohnung übergegriffen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befand sich die Mieterin in der Wohnung. Eine Person, die den Brand bemerkt hatte, konnte die betroffene Mieterin noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus der Wohnung retten.

In Folge der Brand- und Rauchausbreitung innerhalb des Gebäudes erlitten weitere Mieter eine Rauchgasintoxikation. Die Betroffenen wurden aus dem Gebäude gebracht und notärztlich gesichtet. Dabei handelte es sich um insgesamt 40 Personen, von denen 5 zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert wurden.

Nach Abschluss der Brandbekämpfung und Entrauchung konnten die anderen Personen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Im Rahmen der Gefahrenabwehr wurde die Berufsfeuerwehr durch die freiwilligen Ortsfeuerwehren aus:

GH Süd (Madlow, Groß Gaglow, Gallinchen, Kiekebusch)

Sachsendorf

Ströbitz

Merzdorf

Sielow

Branitz

Döbbrick

Sandow

Saspow

Schmellwitz

unterstützt. Bei dem Wohnungsbrand wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Cottbus, durch Rettungsmittel aus dem Spree-Neiße-Kreis, sowie durch Einheiten des Katastrophenschutzes der Stadt Cottbus, darunter der Rettungsbus, unterstützt.