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Neujahrsempfang mit dem Bündnis Gleichstellung Lausitz: „Gleichstellung ist unverhandelbar“

Görlitz, 11. Januar 2026 – Rund 300 Gäste folgten der Einladung des Bündnisses Gleichstellung Lausitz zum Neujahrsempfang im Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Themen Gleichstellung und Gleichberechtigung von Frauen in unserer Gesellschaft, die Situation von Frauen in Ostdeutschland sowie die damit verbundenen strukturellen Herausforderungen und bestehenden Vorurteile.

Die Veranstaltung wurde in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartnerschaften realisiert. Ohne das engagierte Zusammenwirken der beteiligten Organisationen wäre der Neujahrsempfang in dieser Form nicht möglich gewesen.

Im Rahmen der Veranstaltung sprach Aline Erdmann, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Cottbus/Chóśebuz:

„Liebe Verbündete für eine gerechte Lausitz, ich – Aline Erdmann, Sprecherin des Bündnis Gleichstellung für den brandenburgischen Teil der Lausitz, möchte direkt anknüpfen, denn unser gemeinsames Anliegen ist klar:

Der Strukturwandel in der Lausitz braucht Geschlechtergerechtigkeit – nicht irgendwann, sondern jetzt! Das Bündnis Gleichstellung Lausitz steht genau dafür. Wir verbinden Perspektiven, stärken Akteur*innen und machen sichtbar, wie zentral Gleichstellung für die Zukunftsfähigkeit unserer Region ist.

Wer Wandel gestalten will, muss Vielfalt einbeziehen. Ohne die Erfahrungen, Kompetenzen und Stimmen von Frauen fehlt der Lausitz buchstäblich die Hälfte der Kraft. Gleichstellung ist kein Zusatz. Sie ist ein entscheidender Faktor für Innovation, Zusammenhalt und demokratische Stabilität. Und sie ist unverhandelbar – gerade hier, gerade jetzt, in einer Zeit großer Veränderungen.

Unser Bündnis arbeitet daran, dass Entscheidungsräume breiter geöffnet werden, dass Frauen auf allen Ebenen mitgestalten können und dass strukturelle Hindernisse benannt und abgebaut werden. Denn wir wissen: Wo echte Teilhabe möglich ist, entstehen Lösungen, die tragen.

Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam weiter mutig bleiben. Dass wir Routinen hinterfragen, Macht teilen, Partnerschaften stärken und nicht nachlassen, auch wenn es unbequem wird. Veränderung braucht Haltung – und die haben wir. Lasst uns 2026 zu einem Jahr machen, in dem Geschlechtergerechtigkeit in der Lausitz sichtbarer, wirksamer und selbstverständlicher wird.

Gemeinsam. Verbündend. Unverhandelbar.“

Nach den kulturellen Beiträgen bot der Neujahrsempfang im Foyer Raum für Vernetzung und Austausch. An verschiedenen Ständen kamen Initiativen, Engagierte und Interessierte miteinander ins Gespräch, knüpften neue Kontakte und vertieften die Diskussionen rund um Gleichstellung, Teilhabe und gesellschaftlichen Wandel in der Lausitz.

Der Neujahrsempfang wurde ermöglicht durch die Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro Sachsen, Fraueninitiative Bautzen, Frauen.Wahl.Lokal Oberlausitz, DGB Ostsachsen, Revierwende sowie FwieKraft.